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Mehr als 70 Millionen Euro Steuern hinterzogen: Lange Haftstrafen für drei Männer
Wegen Umsatzsteuerbetrugs in Höhe von insgesamt mehr als 70 Millionen Euro sollen drei Männer für mehrere Jahre in Haft. Das Landgericht Berlin verurteilte die Angeklagten im Alter von 49, 53 und 68 Jahren zu Freiheitsstrafen von vier Jahren, vier Jahren und fünf Monaten beziehungsweise fünf Jahren und sieben Monaten, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte.
Drei Tote nach Explosion und Einsturz von Wohnhaus in Albstadt
Beim Einsturz eines Wohnhauses nach einer Gasexplosion im baden-württembergischen Albstadt sind am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handle es sich vermutlich um die zuvor vermisste Familie - einen 33-jährigen Mann, dessen 30-jährige Frau und ein sechsjähriges Kind, teilte die Polizei in Reutlingen mit.
Brandkatastrophe in Schweizer Skiort: Bar-Betreiber werden erstmals vernommen
Gut eine Woche nach der Brandkatastrophe in einer Bar im Skiort Crans-Montana wollen die Schweizer Ermittler am Freitag erstmals die französischen Betreiber vernehmen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Ermittlerkreisen erfuhr, sollen Jacques und Jessica Moretti, gegen die wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung ermittelt wird, von der Staatsanwaltschaft in der nahegelegenen Stadt Sitten befragt werden.
Gericht: Mann muss Katzen nach online verbreiteter Tierquälerei abgeben
Ein Nutzer einer Videoplattform aus Rheinland-Pfalz muss seine Katzen wegen Tierquälerei abgeben und darf auch keine mehr halten. Die entsprechende Anordnung war rechtmäßig, wie das Verwaltungsgericht Mainz am Donnerstag mitteilte. Demnach ging die Kammer davon aus, dass er seine Katze in tierschutzwidriger Weise behandelt hatte. (Az.: 1 L 660/25.MZ)
Kinder greifen koscheres Café in Leipzig an - Polizei ermittelt
Kinder haben ein koscheres Café in Leipzig angegriffen. Eine Mitarbeiterin des Kaffeehauses wurde durch den Wurf gefüllter Plastikflaschen leicht am Bein verletzt, wie die Leipziger Polizei am Donnerstag mitteilte. Es werde wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Volksverhetzung ermittelt.
Deutschland rüstet sich für Schneefront - Schulausfälle und erste Unfälle
Deutschland rüstet sich für massive Schneefälle, gefrierenden Regen und Sturm: Ab Donnerstagabend erwartet der Deutsche Wetterdienst in weiten Teilen des Landes gefährliche Niederschläge, am Freitag drohen demnach teils unwetterartige Neuschneemengen von bis zu 20 Zentimetern und Schneeverwehungen. Das Winterwetter hat das Land aktuell bereits im Griff. Die Bahn reduzierte ihr Fernverkehrsangebot in Teilen Norddeutschlands, im Nahverkehr und auf Straßen gab es Behinderungen und erste Unfälle.
Wohnhaus in Albstadt nach Gasexplosion eingestürzt: Drei vermisste Bewohner
Nach dem Einsturz eines Wohnhauses bei einer Gasexplosion im baden-württembergischen Albstadt werden nach Behördenangaben drei Menschen vermisst. Bei den Vermissten handle es sich "offenkundig um eine Familie", sagte Oberbürgermeister Roland Tralmer (CDU) am Donnerstag in Albstadt. Rettungskräfte waren vor Ort, um die Trümmer des komplett zusammengestürzten Hauses weitgehend per Hand abzutragen.
Deutschland rüstet sich für massive Schneefälle - erste teils tödliche Glätteunfälle
Deutschland rüstet sich für massive Schneefälle, gefrierenden Regen und Sturm: Ab Donnerstagabend erwartet der Deutsche Wetterdienst in weiten Teilen des Landes gefährliche Niederschläge, am Freitag drohen demnach teils unwetterartige Neuschneemengen von bis zu 20 Zentimetern sowie Schneeverwehungen. Schnee und Glätte haben das Land bereits im Griff. Die Deutsche Bahn reduzierte ihr Fernverkehrsangebot in Teilen Norddeutschlands, auf Straßen gab es Behinderungen und Unfälle.
Australien richtet nationale Untersuchungskommission zum Anschlag am Bondi Beach ein
Australien wird eine nationale Untersuchungskommission zum antisemitischen Anschlag am Bondi Beach im australischen Sydney mit 15 Toten einrichten. "Ich habe mehrfach gesagt, dass es die Priorität unserer Regierung ist, Einheit und sozialen Zusammenhalt zu fördern", sagte der australische Premierminister Anthony Albanese am Donnerstag vor Journalisten. Die Kommission sei, was Australien brauche, um "zu heilen".
Durch Eis eingebrochen: Passanten retten Menschen und Hund aus Gewässern
Passanten haben an verschiedenen Orten in Deutschland mehrere Menschen und einen Hund aus Gewässern gerettet, in die sie durch zu dünnes Eis einbrachen. In Schleswig-Holstein konnte ein zwölfjähriges Mädchen noch rechtzeitig aus dem Wasser geholt werden, wie die Polizei in Ratzeburg am Donnerstag mitteilte.
Bei Familienspaziergang im Schnee: Frau von Jäger durch Schuss schwer verletzt
Während eines Familienspaziergangs im Schnee ist eine Frau in Niedersachsen durch den Schuss eines Jägers schwer verletzt worden. Der Schuss traf die 58-Jährige am Oberschenkel, sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Delmenhorst am Donnerstag mitteilte.
Wohnhaus in Albstadt nach Explosion eingestürzt: Verbleib der Bewohner unklar
Nach einer Explosion ist ein Wohnhaus im baden-württembergischen Albstadt am Donnerstagfrüh komplett eingestürzt. Mehrere umliegende Häuser wurden dabei ebenfalls beschädigt, deren Bewohner wurden evakuiert, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen sagte. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde in den Nachbarhäusern niemand verletzt. Über den Verbleib der Bewohner des eingestürzten Hauses war zunächst nichts bekannt. In dem Einfamilienhaus sei eine "einstellige Zahl" von Bewohnern gemeldet gewesen, sagte der Sprecher.
US-Heimatschutzministerium: Autofahrerin bei angeblichem Angriff auf ICE-Beamte erschossen
In der US-Metropole Minneapolis hat ein Polizist eine Autofahrerin erschossen, die nach Angaben der US-Behörden auf Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE zugefahren sein soll. Bei dem "Versuch, unsere Polizeibeamten zu überfahren, um sie zu töten", sei die mutmaßliche Täterin am Mittwoch durch "Verteidigungsschüsse" getötet worden, erklärte das US-Heimatschutzministerium im Onlinedienst X. Medienberichten zufolge ereignete sich der Vorfall während einer Protestaktion gegen Migrationskontrollen im Bundesstaat Minnesota.
Prozess um Anschlag in Magdeburg: Angeklagter scheitert mit Beschwerde
Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten ist eine Beschwerde des Angeklagten gescheitert. Taleb A. wandte sich ohne Erfolg dagegen, dass das Magdeburger Landgericht am 18. Dezember ohne ihn verhandelt hatte, wie das Oberlandesgericht Naumburg am Mittwoch mitteilte. A. war an dem Tag aus gesundheitlichen Gründen nicht verhandlungsfähig.
Tödlicher Angriff an Parkhaus in Stade: Fünf Männer zu Haftstrafen verurteilt
Nach dem Tod eines 44-Jährigen in der Nähe eines Parkhauses in Stade sind fünf Männer zu Haftstrafen verurteilt worden. Diese wurden teilweise zur Bewährung ausgesetzt, wie eine Sprecherin des Landgerichts der niedersächsischen Stadt am Mittwoch mitteilte. Das Gericht sah als erwiesen an, dass zwei der Männer das Opfer im Januar 2024 attackiert hatten.
Missbrauch von Kindern: Bewährungsstrafe für früheren Fußballtrainer in Berlin
Ein ehemaliger Fußballjugendtrainer ist in Berlin wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in zwei Fällen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Berlin verhängte gegen den 28-Jährigen eine Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren auf Bewährung, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Angeklagte zwei elfjährige Jungen bei Übernachtungsbesuchen in seiner Berliner Wohnung missbraucht.
Letzte-Generation-Sprecherin Hinrichs scheitert mit Berufung vor Berliner Gericht
Die einstige Sprecherin der Klimagruppe Letzte Generation, Carla Hinrichs, ist am Landgericht Berlin mit einer Berufung gegen eine frühere Verurteilung gescheitert. Die Geldstrafe von 6000 Euro bleibe bestehen, sagte Richterin Carolin Schulze am Mittwoch. Hinrichs war im Juli 2024 vom Amtsgericht Tiergarten wegen Nötigung und versuchter Nötigung verurteilt worden. Dagegen legte sie Berufung ein.
Gericht: Rheinland-pfälzischer Verfassungsschutz darf Burschenschaft beobachten
Eine Burschenschaft aus Rheinland-Pfalz darf einer Gerichtsentscheidung zufolge vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Es gebe tatsächliche Hinweise für den Verdacht, dass die Burschenschaft verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolge, teilte das Verwaltungsgericht Mainz am Mittwoch mit. Die Beobachtung diene der Aufklärung des Verdachts. (Az.: 1 K 63/25.MZ)
Starker Schneefall sorgt weiter für Verkehrschaos in Teilen Europas
Starker Schneefall hat auch am Mittwoch in Teilen Europas den Verkehr lahmgelegt. In Frankreich, Belgien und den Niederlanden wurden erneut hunderte Flüge gestrichen. Auch Züge fielen aus und auf glatten und verschneiten Straßen stauten sich die Autos. In Paris fuhren am Vormittag keine Busse und im schwedischen Göteborg keine Straßenbahnen. In Schottland blieben hunderte Schulen geschlossen.
Erwachsenen Sohn mit Axt erschlagen: Vater aus Sachsen-Anhalt muss lange in Haft
Ein 63 Jahre alter Mann aus Sachsen-Anhalt muss lange ins Gefängnis, weil er seinen erwachsenen Sohn mit einer Axt erschlug. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau, wie dieses am Mittwoch mitteilte. Es hatte den Mann im März des Totschlags schuldig gesprochen und eine Freiheitsstrafe von elf Jahren verhängt.
Lange Haft nach tödlichem Messerangriff auf 17-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern
Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 17-Jährigen hat das Landgericht Schwerin am Mittwoch einen 25-jährigen Angeklagten wegen Totschlags zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte gestand nach Angaben eines Gerichtssprechers während des Prozesses, im Februar 2025 vor einem Nebeneingang eines Einkaufszentrums in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns dem Opfer mit einem Klappmesser acht Stiche zugefügt zu haben.
Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei warnt vor Trickbetrügern
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei vor Trickbetrügern gewarnt. Seit dem Einbruch komme es im gesamten Stadtgebiet vermehrt zu Betrugsversuchen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Täter gäben sich vor allem am Telefon als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus, sprächen den Einbruch an und erkundigten sich nach Wertgegenständen oder Bargeld.
Fünf Meter tiefer Sturz in Brunnen: 46-Jährige in Bayern gerettet
Nach einem fünf Meter tiefen Sturz ist eine 46-Jährige in Bayern aus einem Brunnenschacht gerettet worden. Die Frau fiel auf ihrem Grundstück in Schwebheim in den Schacht und konnte sich nicht selbst befreien, wie die Polizei in Würzburg am Mittwoch mitteilte. Ein Anwohner hörte am Montag ihre Hilferufe und alarmierte die Einsatzkräfte.
Polizei stoppt 14-Jährigen nach Spritztour durch zwei Ruhrgebietsstädte
Ein 14-Jähriger ist nach einer nächtlichen Spritztour durch zwei Ruhrgebietsstädte von der Polizei gestellt worden. Polizisten wurden in der Nacht zum Mittwoch in Oberhausen auf das Auto aufmerksam, weil es ohne Licht unterwegs war, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten wollten den Wagen gegen 01.45 Uhr anhalten. Der Jugendliche verlangsamte zunächst, beschleunigte dann aber und flüchtete.
Mutmaßlich eigene Mutter getötet: 44-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft
Nach der mutmaßlichen Tötung seiner eigenen Mutter sitzt ein 44-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter erließ am Dienstag Haftbefehl, wie die Polizei in Nürnberg am Mittwoch mitteilte. Die Polizei hatte die getötete 69-Jährige am Montagabend in einem Haus in Höchstadt gefunden. Eine Zeugin hatte zuvor die Polizei alarmiert.
Betrüger erbeuten über eine Million Euro von 67-Jähriger in Nordrhein-Westfalen
Betrüger haben von einer 67-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen mehr als eine Million Euro erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche des Anlagebetrugs herein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach geriet sie Mitte September über eine Onlinewerbung in eine Investmentgruppe eines Messengerdiensts, in der es um Anlagetipps ging.
Zwei Jahre Jugendhaft auf Bewährung nach Tötung von Vater in Brandenburg
Das Landgericht im brandenburgischen Cottbus hat einen Jugendlichen nach der Tötung seines Vaters zu zwei Jahren Jugendhaft auf Bewährung verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass er im Januar 2024 mit einem Messer fünfmal potenziell tödlich auf den Vater eingestochen hatte.
Hoher Millionenschaden durch Betrug: Anklage gegen mutmaßlichen Bandenkopf in Bayern
Ermittler aus Bayern haben Anklage gegen einen mutmaßlichen Kopf einer internationalen Betrügerbande erhoben. Dem 50-Jährigen wird bandenmäßiger Betrug in zwei Fällen vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Mittwoch mitteilte. Er soll weltweit einen belegten Schaden von mindestens 52 Millionen Euro verursacht haben. Hinzu kommt ein weltweiter Dunkelfeldschaden von 180 Millionen Euro. 29 Millionen Euro seien an ihn selbst geflossen.
Tödlicher Unfall in Niedersachsen: 25-Jähriger fährt zwischen ICE-Wagen mit
Weil er wohl versuchte, zwischen zwei ICE-Wagen mitzufahren, ist ein 25-Jähriger in Niedersachsen tödlich verunglückt. Wegen der hohen Geschwindigkeit fiel er offenbar herunter, wie die Polizei Göttingen am Mittwoch mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach Ende Dezember. Ein Bahnmitarbeiter fand die Leiche nahe der Trasse bei Göttingen. Bislang war unklar, wie der Mann gestorben war.
Jugendliche sollen 81-Jährigen auf Spielplatz geschlagen haben - Opfer gestorben
Auf einem Spielplatz in Essen soll eine Gruppe von Jugendlichen einen 81-Jährigen so schwer geschlagen haben, dass dieser später an seinen Verletzungen gestorben ist. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich die Tat bereits am 3. November im Stadtteil Ostviertel. Der damals noch 80-Jährige geriet demnach in einen Streit mit den Jugendlichen.
New Yorker Star-Anwalt Barry Pollack verteidigt Maduro vor Gericht
Die Verteidigung des von den USA entmachteten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hat der New Yorker Star-Anwalt Barry Pollack übernommen. Der 61-jährige Jurist gilt als äußerst erfahren im Umgang mit prominenten Fällen. Unter anderem war er als Anwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange tätig und erwirkte 2024 dessen Freilassung. Einen ersten Vorgeschmack auf seine Verteidigungsstrategie lieferte er am Montag bei Maduros erster Anhörung vor Gericht in New York: Pollack stellte "die Rechtmäßigkeit seiner Entführung" durch das US-Militär in Frage.
Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Filiale durchsucht
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei die Filiale durchsucht. Am Dienstagnachmittag durchsuchten Beamte die Geschäftsräume, um Datenträger und Kundendaten zu sichern, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Grundlage war ein gerichtlicher Beschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen. Die Ermittlungen dauerten weiter an.