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Mann ersticht Frau in Hessen auf offener Straße - Zeugen überwältigen ihn
Auf offener Straße hat ein Mann im hessischen Kelkheim seine Frau erstochen. Er soll sie am Dienstagabend attackiert haben, wie die Polizei in Wiesbaden am frühen Mittwochmorgen mitteilte. Die Frau sei noch am Tatort gestorben.
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wieder ausgebreitet - neue Evakuierung
Ein Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich erneut ausgebreitet. Wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am Dienstagabend in Neubrandenburg mitteilte, waren zuletzt mehr als 90 Hektar betroffen. Die Ortschaft Granzin mit knapp 400 Einwohnern wurde demnach wie bereits am Montag erneut evakuiert.
US-Medien: ICE soll nach Todesschüssen Fahrzeugkontrollen zurückfahren
Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE soll nach Todesschüssen auf zwei Migranten ihre Strategie ändern: Die "New York Times", der Sender CNN und andere Medien berichteten am Dienstag übereinstimmend, ICE solle auf Anordnung der US-Regierung vorerst auf die meisten Fahrzeugkontrollen verzichten. In den vergangenen Tagen hatten Mitarbeiter der Behörde einen Mexikaner und einen Kolumbianer in ihren Autos erschossen.
Schnieder bittet nach Ahrtal-Katastrophe um Entschuldigung für staatliches Versagen
Zum fünften Jahrestag der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) um Entschuldigung für das Versagen des Staates gebeten. Es sei das Versprechen des Staates, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen, sagte Schnieder am Dienstagabend bei einer Gedenkveranstaltung in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dieses Versprechen sei bei der Katastrophe nicht eingehalten worden - "dafür bitte ich als Ministerpräsident um Entschuldigung".
Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"
Die britische Ex-Ministerin Ann Widdecombe ist nach neuen Erkenntnissen der Ermittler gezielt getötet worden. "Es ist offensichtlich, dass es sich um einen gezielten Angriff gehandelt hat", erklärte der Leiter der Anti-Terror-Polizei, Laurence Taylor, am Dienstag. Ihm zufolge befindet sich ein 28-Jähriger weiterhin in Haft, ihm werden Mord und "Terrorismus" vorgeworfen.
Präsidentin Sheinbaum: Zahl der Tötungsdelikte in Mexiko in zwei Jahren halbiert
Die Zahl der Tötungsdelikte in Mexiko ist nach Angaben der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum seit September 2024 um fast die Hälfte zurückgegangen. "Zwischen September 2024 und Juni 2026 beträgt der Rückgang der vorsätzlichen Tötungsdelikte 48 Prozent", sagte Sheinbaum am Dienstag bei ihrer täglichen Pressekonferenz in Mexiko-Stadt. "An jedem Tag im Monat Juni gab es 41 Tötungsdelikte weniger als im September 2024."
Waldbrand südlich von Paris: Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung
Ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr hat sich zur Brandstiftung im Wald von Fontainebleau südlich von Paris bekannt. Der Mann habe gestanden, mit einem Feuerzeug und Benzin Reisig angezündet zu haben, teilte die Staatsanwältin Diane Ngomsik am Dienstag mit. Der seit Sonntag wütende Brand hat mittlerweile mehr als 2000 Hektar der grünen Lunge von Paris erfasst.
Stiefmutter in Streit getötet: Elf Jahre Haft für Mann in München
Weil er seine Stiefmutter im Streit getötet haben soll, hat das Landgericht München I einen Mann zu elf Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte. Die zuständige Kammer sah es demnach als erwiesen an, dass der Mann im Juni 2025 seinen Vater besuchte und die Stiefmutter dabei versuchte, ihm den Zutritt zu verwehren.
Evakuierung in Ortschaft in Müritz-Nationalpark aufgehoben - Feuer lodert weiter
Die Evakuierung der Ortschaft Granzin wegen eines Waldbrands im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern ist aufgehoben. Das Feuer lodert jedoch weiter, wie ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am Dienstag sagte. Etwa 25 Hektar seien mittlerweile verbrannt. Der Wald stehe nicht in Vollbrand, das Feuer lodere am Boden.
Haftstrafen in Mafiaprozess um versuchten Totschlag in Stuttgart
Das Landgericht Stuttgart hat in einem Mafiaprozess drei Angeklagte wegen versuchten Totschlags und räuberischer Erpressung zu Haftstrafen verurteilt. Die drei Angeklagten erhielten zwischen zwei Jahren und zehn Monaten sowie sechs Jahren, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Demnach sah es die Kammer als erwiesen an, dass einer der drei Angeklagten einem Mann Kokain für insgesamt 12.000 Euro verkauft hatte.
Steinmeier: Flutkatastrophe von 2021 war "unmissverständliche" Warnung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Opfer der Flut vor fünf Jahren gedacht und sieht die Katastrophe auch als Mahnung zum Handeln. "Die Flut von 2021 war eine Warnung, eine unmissverständliche", sagte Steinmeier am Dienstag bei einer Gedenkstunde im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hatte extremer Starkregen im Juli 2021 verheerende Überschwemmungen ausgelöst, 184 Menschen starben.
Spanien: Bruder von Ministerpräsident Sánchez verurteilt - neun Jahre Ämterverbot
Der Bruder des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez darf nach einem Gerichtsurteil neun Jahre lang keine öffentlichen Ämter mehr bekleiden. David Sánchez wurde am Dienstag von einem Gericht in Badajoz in der westlichen Region Extremadura des Amtsmissbrauchs schuldig gesprochen, weil er von einer eigens für ihn geschaffenen Stelle im öffentlichen Dienst profitiert haben soll.
Bundespräsident legt Kranz für Opfer von Flutkatastrophe in Ahrtal nieder
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag an die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal vor fünf Jahren erinnert. Zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder (CDU) legte er in Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Kranz nieder. Vor der Kranzniederlegung besuchte Steinmeier die Eröffnung einer Fotoausstellung zur Flut im Ahrtal in Altenahr. Dort sagte er, dass Schmerz und Leid nach fünf Jahren nicht vergessen seien.
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe: Haftbefehl für Berliner Reinigungsunternehmer
Der Geschäftsführer eines Berliner Reinigungsunternehmens soll mit Schwarzarbeit Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben. Gegen den 40-Jährigen und vier weitere Beschuldigte wurden am Dienstag Haftbefehle erlassen, wie Staatsanwaltschaft und Hauptzollamt Berlin gemeinsam mitteilten. Bei dem Firmenchef wurden zudem Vermögensarreste im Wert von fünfeinhalb Millionen Euro vollstreckt. Dafür wurden vier Immobilien, Bargeld und ein Fahrzeug beschlagnahmt.
Gewalttat an Gymnasium in Bayern: 16-Jähriger unter Extremismusverdacht
Nach der Gewalttat eines 16-Jährigen an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau gibt es nach Angaben der Ermittler Anhaltspunkte für ein extremistisches Motiv. Die Generalstaatsanwaltschaft München übernahm daher die Ermittlungen gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts des zweifachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung, wie die Ermittlungsbehörde am Dienstag mitteilte. Weitere Details nannte die Generalstaatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.
Misereor kritisiert Kürzung der Entwicklungshilfe bei gleichzeitig mehr Rüstung
Das katholische Hilfswerk Misereor hat Kürzungen der Entwicklungshilfe bei gleichzeitiger Steigerung der Rüstungsausgaben kritisiert. "Frieden entsteht nicht allein durch militärische Abschreckung. Frieden entsteht dort, wo Menschen Perspektiven haben", erklärte Hauptgeschäftsführer Andreas Frick am Dienstag anlässlich der Vorstellung des Misereor-Jahresberichts in Berlin. Das Hilfswerk rief die Bundesregierung auf, Anstrengungen für Frieden und diplomatische Konfliktlösungen zu verstärken.
Justizbeamte in Nordrhein-Westfalen sollen Häftlinge mit Drogen versorgt haben
Weil sie Häftlinge gegen Bezahlung mit Handys und Drogen versorgt haben sollen, ermittelt die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen acht Justizbeamte. Ermittelt wird auch gegen aktuelle und ehemalige Gefangene, wie die Polizei in Bonn am Dienstag mitteilte. Acht Wohnungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie die Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach wurden am Dienstag durchsucht. Die Ermittlungen waren durch Anzeigen der Gefängnisleitung ins Rollen gekommen.
Zwei Monate nach Angriff durch entlaufenen Tiger in Sachsen: 72-Jähriger gestorben
Zwei Monate nach dem Angriff eines ausgebrochenen Tigers in Sachsen ist ein 72-Jähriger gestorben. Der Mann starb am Freitag in einem Krankenhaus, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig am Dienstag mitteilte. Er war am 17. Mai auf dem Gelände einer privaten Tigerhaltung im Schkeuditzer Ortsteil Dölzig von einem entlaufenen Raubtier angegriffen und schwer verletzt worden.
Betrug mit Angelurlauben in Norwegen: Durchsuchungen in Sachsen und Niedersachsen
Wegen Betrugs mit Angelurlauben in Norwegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen fünf Tatverdächtige. Einsatzkräfte durchsuchten am Dienstag die Privatwohnungen der Beschuldigten in Sachsen und Niedersachsen sowie vier Firmenobjekte, wie die Staatsanwaltschaft und das sächsische Landeskriminalamt mitteilten. Der norwegischen Gesellschaft, welche die Angelreisen anbot, soll durch die Betrügereien ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro entstanden sein.
Auto gerät in Oberbayern in Gegenverkehr - drei Tote
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge im oberbayerischen Landkreis Eichstätt sind drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Auto geriet am Montagnachmittag bei Stammham in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Kleintransporter zusammen, wie die Polizeiinspektion Beilngries an Montagabend mitteilte.
69-Jähriger bei Arbeitsunfall in Bayern von Strohballen erschlagen
Ein 69-Jähriger ist bei einem Arbeitsunfall in Bayern von herabfallenden Strohballen erschlagen worden. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Straubing am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagnachmittag in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Weihmichl. Den Ermittlungen zufolge gerieten die Heuballen beim Lösen eines Spanngurts ins Rollen.
Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Serienvergewaltiger erhoben. Der mittlerweile 68 Jahre alte Mann soll zahlreiche Frauen sediert, vergewaltigt und davon Videoaufnahmen gemacht haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag in der Bundeshauptstadt mitteilte. Angeklagt ist er zunächst wegen 22 Vergewaltigungen an 14 Frauen. Die Staatsanwaltschaft geht aber von deutlich mehr Fällen aus.
Schleswig-Holstein: Baby kommt auf Autobahnrastplatz zur Welt
In Schleswig-Holstein ist auf einem Rastplatz an der Autobahn 7 ein kleiner Junge zur Welt gekommen. Die werdende Mutter war am Freitag gemeinsam mit ihrem Mann auf dem Weg ins Krankenhaus, als die Geburt überraschend auf dem Rastplatz Brokenlande einsetzte, wie die Polizei in Neumünster am Dienstag berichtete. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erblickte das Baby das Licht der Welt.
Nach Wurf von Pflasterstein aus Hochhaus in Kiel: DNA-Reihenuntersuchung
Nach dem Wurf eines Pflastersteins aus einem Kieler Hochhaus auf einen Streifenwagen wird nun mit einer DNA-Reihenuntersuchung nach dem mutmaßlichen Täter gesucht. Seit Dienstagmorgen nehmen Einsatzkräfte in dem 26-geschossigen Gebäude im Stadtteil Mettenhof DNA-Proben von Bewohnerinnen und Bewohnern, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Kiel mitteilten. Insgesamt wohnen mehr als 250 Menschen in dem Hochhaus.
Tödlicher ICE-Einsatz in Maine: Erschossener Kolumbianer offenbar nicht Zielperson
Bei dem jüngsten tödlichen Schusswaffeneinsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE ist es offenbar zu einer Verwechslung gekommen. "Die getötete Person war nicht diejenige, nach der sie suchten", sagte der Senator Angus King aus dem Bundesstaat Maine am Montag (Ortszeit) dem Sender CNN unter Berufung auf das US-Heimatschutzministerium und bestätigte damit Medienberichte. Bei dem Opfer handelt es sich laut Hilfsorganisationen um einen 26-jährigen Kolumbianer. Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall mit ICE-Beamten binnen einer Woche.
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken Flutkatastrophe vor fünf Jahren
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken am Dienstag der verheerenden Flutkatastrophe von vor fünf Jahren. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier legt zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder (CDU) in Bad Neuenahr-Ahrweiler im besonders betroffenen Ahrtal einen Kranz nieder (12.00 Uhr). Zudem spricht Steinmeier bei einer Gedenkstunde im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf (16.00 Uhr).
Fünf Jahre Ahrtal-Katastrophe: Caritas für Neuaufstellung von Katastrophenschutz
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal fordert die Caritas von der Bundesregierung eine Neuausrichtung des Bevölkerungsschutzes. Deutschland sei auf einem guten Weg, es könne und müsse aber noch viel besser werden, sagte der für die Katastrophenhilfe zuständige Caritas-Vorstand Oliver Müller den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). Nachholbedarf sieht er insbesondere beim Informationsaustausch und bei der Vorbereitung auf mögliche künftige Katastrophen.
75-Jährige in Bayern wegen Totschlags an 79-jährigem Mann in Untersuchungshaft
Wegen der mutmaßlichen Tötung eines 79 Jahre alten Manns im bayerischen Sulzheim im Landkreis Schweinfurt ist eine 75-Jährige in Untersuchungshaft genommen worden. Wie die Polizei in Würzburg am Montag mitteilte, besteht gegen die Frau der dringende Tatverdacht des Totschlags. Ein Ermittlungsrichter traf daher die Entscheidung, die Frau kam in eine Justizvollzugsanstalt.
Einsturz in Novi Sad: Prozess gegen serbischen Ex-Bauminister wieder aufgenommen
Der frühere serbische Bauminister Goran Vesic muss sich wegen des Einsturzes eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad mit 16 Toten nun doch vor Gericht verantworten. Ein Berufungsgericht gab dem Einspruch der Staatsanwaltschaft gegen die Einstellung des Verfahrens durch eine frühere Instanz statt. Der Prozess gegen Vesic und fünf weitere Beschuldigte könne nun wiederaufgenommen werden, teilte das Berufungsgericht am Montag mit.
"Krieg gegen unser Land": US-Außenminister Rubio will IStGH "zerschlagen"
US-Außenminister Marco Rubio hat eine Kampagne zur Isolierung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag angekündigt. Der IStGH und seine Befürworter führten "einen Krieg gegen unser Land", sagte Rubio am Montag in einer Videobotschaft im Onlinedienst X. Die Angriffe erfolgten "nicht mit Kugeln oder Raketen, sondern mit Gesetzestexten, Verträgen und der Macht des sogenannten Völkerrechts".
Parlamentarier: Erneut Toter bei ICE-Einsatz im Nordosten der USA
Im Nordosten der USA ist offenbar erneut ein Mensch bei einem Einsatz der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich in dem Ort Biddeford im Bundesstaat Maine, wie der Sprecher des Repräsentantenhauses von Maine, Ryan Fecteau, auf Facebook mitteilte. "ICE war beteiligt", schrieb er, ohne Details zu nennen.
Geber stellen Millionen für Wiederaufbau im Gazastreifen in Aussicht
Rund neun Monate nach Inkrafttreten einer Waffenruhe im Gazastreifen bereiten sich die EU und internationale Partner auf den Wiederaufbau in dem Palästinensergebiet vor. Die EU-Kommission stellte dafür anlässlich einer internationalen Geberkonferenz in Brüssel ein "erstes Paket" in Höhe von rund 884 Millionen Euro in Aussicht. Die EU-Außenminister kritisierten unterdessen erneut scharf die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland, konnten sich aber nicht auf Sanktionen einigen.