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Zweite Festnahme wegen Nord-Stream-Anschlägen: Taucher in Kroatien gefasst
Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines ist am Mittwoch ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen worden. Es handelt sich um einen ausgebildeten Taucher aus der Ukraine, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Vladimir Z. wurde demnach auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls in Kroatien gefasst.
Bewährungsstrafen für Steuerhinterziehung in Millionenhöhe in Sachsen-Anhalt
Weil sie im großen Stil mit Medizinmaterial Steuern hinterzogen beziehungsweise Beihilfe dazu leisteten, hat das Landgericht Halle in Sachsen-Anhalt drei Angeklagte zu Bewährungsstrafen verurteilt. Sie erhielten Strafen zwischen zehn Monaten und zwei Jahren auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Demnach ordnete die Kammer am Dienstag zudem die Einziehung von über einer Million Euro an Taterträgen an.
Schwertransporterunfall: Gesperrte Autobahn A2 nach fast 30 Stunden wieder frei
Die nach einem Unfall eines Schwertransporters gesperrte Autobahn 2 bei Kamen in Nordrhein-Westfalen ist nach fast 30 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben worden. Alle Bergungs- und Reparaturarbeiten seien bis Mittwochmorgen um 6 Uhr beendet worden, teilte die Polizei in Dortmund mit. Am Mittwochabend sollte wegen Fahrbahnreparaturen demnach wieder eine Baustelle eingerichtet werden, nach aktuellem Stand allerdings ohne eine erneute Vollsperrung.
Waldbrand in Ostbelgien laut Behörden "eingekreist" - Lage bleibt "kompliziert"
Der massive Waldbrand in Ostbelgien nahe der Grenze zu Deutschland ist nach Behördenangaben "eingekreist" worden. Die Flammen breiteten sich nicht weiter in Richtung Deutschland aus, sagte der Leiter der Krisenkommunikation der Provinz Lüttich, Tony Hosmans, am Mittwochmorgen. Die Lage im Naturschutzgebiet Hohes Venn bleibe allerdings "kompliziert", fügte Hosmans hinzu. Der Brand sei an mehreren Stellen wieder aufgeflammt.
Berufungsprozess zu aufsehenerregenden Pilz-Morden in Australien begonnen
Fast ein Jahr nach der Verurteilung einer als Pilz-Mörderin bekannt gewordenen Australierin hat am Mittwoch der Berufungsprozess begonnen. Die per Video aus dem Gefängnis zu der Verhandlung in Melbourne zugeschaltete Erin Patterson will die Aufhebung ihrer Verurteilung zu lebenslanger Haft erreichen. Zugleich hat auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt, sie beantragte eine noch härtere Strafe.
USA verhängen Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Tomoko Akane
Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Tomoko Akane, verhängt. Das Tribunal sei ein "korruptes und in fataler Weise politisiertes supranationales Gericht, das seine Befugnisse böswillig missbraucht und sein Mandat überschritten hat", erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Dienstag zur Begründung. Washington belegte außerdem den IStGH-Ankläger Abdoulaye Seye mit weiteren Sanktionen.
In Wohnung in Hessen getöteter 20-Jähriger: Tatverdächtiger festgenommen
Nach dem Fund eines getöteten 20-Jährigen in Hessen haben Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 23-Jährige kam in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Darmstadt am Dienstag mitteilte. Er war der Mitbewohner des Opfers. Eine Obduktion erhärtete den Verdacht, dass dieses getötet wurde.
Menschen absichtlich angefahren: Psychiatrie für 27-Jährigen in Brandenburg
Weil er vier Menschen absichtlich mit einem Auto anfuhr und einen davon dadurch tötete, hat das Landgericht Potsdam für einen 27-Jährigen die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Er galt wegen einer paranoiden Schizophrenie als schuldunfähig, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte.
Lebenslange Haft für 43-Jährigen nach Mord an Bekanntem in Keller in Hessen
Das Landgericht im hessischen Darmstadt hat einen 43-Jährigen wegen Mordes an einem Bekannten in einem Keller zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der 43-Jährige sein Opfer im Oktober in Lampertheim mit einem Messer erstochen hatte.
Agententätigkeit in russischem Auftrag: 30-Jähriger in Stuttgart verurteilt
Wegen Agententätigkeit im Auftrag Russlands hat das Oberlandesgericht Stuttgart einen 30-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, beteiligte er sich an der Ausspähung von Pakettransportwegen in Richtung Ukraine. Weil die Haftstrafe aufgrund von Untersuchungshaft bereits als verbüßt gilt, kam der Mann auf freien Fuß. Zwei Mitangeklagte, die mit diesem zusammengearbeitet haben sollen, sprach das Gericht frei.
Coldcase in Rheinland-Pfalz: Prozessbeginn mehr als 30 Jahre nach Sexualmord
Mehr als 30 Jahre nach einem Sexualmord an einer US-Touristin in Rheinland-Pfalz hat am Dienstag vor dem Landgericht Koblenz der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Wie eine Gerichtssprecherin mitteilte, gab der Angeklagte am ersten Prozesstag eine Verteidigererklärung ab. Die Strafkammer begann demnach mit der Beweisaufnahme. Die zuständige Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Mord vor.
Schleswig-Holstein: Großrazzia wegen mutmaßlicher Geldwäsche in Clanmilieu
In Schleswig-Holstein sind Ermittler zu einer Großrazzia wegen mutmaßlicher Geldwäsche im Zusammenhang mit Clankriminalität ausgerückt. 17 Objekte in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg wurden am Dienstag durchsucht und vier Immobilien mit einem Schätzwert von rund 2,2 Millionen Euro beschlagnahmt, wie das Landeskriminalamt in Kiel und die Staatsanwaltschaft Itzehoe mitteilten. Der Verdacht richte sich gegen Mitglieder einer Großfamilie sowie Menschen aus deren Umfeld.
Drohende Gesundheitsgefahr durch Brand im Hohen Venn für Anwohner
Als Folge des Waldbrands im Hohen Venn droht der Bevölkerung in den benachbarten Orten eine Gesundheitsgefahr durch Schadstoffe in der Luft. Wie die Gemeinde Monschau am Dienstag mitteilte, kommt es in der Stadt Monschau und den Gemeinden Roetgen und Simmerath zu erheblichen Geruchsbelästigungen und möglicher Schadstoffbelastung. "Gesundheitliche Gefahren können nicht ausgeschlossen werden", teilte die Gemeinde mit.
Erdbeben in Kolumbien: Shakira verspricht Hilfe beim Wiederaufbau von Schulen
Die kolumbianische Sängerin Shakira unterstützt den Wiederaufbau in der Erdbebenregion in ihrem Heimatland. Der Superstar reiste am Montag in die Region Chocó und besuchte zusammen mit dem US-Milliardär Howard Buffett mehrere bei dem Beben zerstörte Schulen. Sie habe Spenden in Höhe von einer Million Dollar (gut 860.000 Euro) gesammelt, um zehn von ihnen wieder aufzubauen, sagte die Sängerin.
Mordfall Tupac Shakur: Anklage spricht von Rache-Tat - Verteidigung widerspricht
Im Prozess um den Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur vor drei Jahrzehnten hat die Anklage in ihrem Eröffnungsplädoyer von einer Tat aus Rache gesprochen. Der Angeklagte Duane Davis habe den Mord in Auftrag gegeben, weil sein Neffe zuvor von Shakur zusammengeschlagen worden sei, erklärte am Montag Staatsanwalt Binu Pilal zum Beginn der Verhandlungen in Las Vegas. Die Verteidigung wies die Vorwürfe zurück.
Verhandlungsbeginn im Mordfall Tupac Shakur - Anklage spricht von Tat aus Rache
Im Prozess um den Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur vor drei Jahrzehnten hat die Anklage in ihrem Eröffnungsplädoyer von einer Tat aus Rache gesprochen. Der Angeklagte Duane Davis habe den Mord in Auftrag gegeben, weil sein Neffe zuvor von Shakur zusammengeschlagen worden sei, erklärte am Montag Staatsanwalt Binu Pilal zum Beginn der Verhandlungen in Las Vegas.
Wasserstand in zwei größten Stauseen der USA auf Rekord-Tief gesunken
Wegen der anhaltenden Dürre im Westen der USA ist der Wasserstand in den zwei größten Stauseen des Landes auf ein Rekord-Tief gesunken. Betroffen seien die beiden durch riesige Dämme geschaffenen Stauseen Lake Powell und Lake Mead, teilten die Behörden mit. Beide Seen werden durch den Colorado River gespeist, der als Lebensader für rund 40 Millionen Menschen gilt.
Haus-Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser aus Westjordanland fordert US-Schutz
Ein Palästinenser mit US-Staatsbürgerschaft, dessen Haus in der Stadt Kusra im Westjordanland von extremistischen jüdischen Siedlern belagert wird, hat nach eigenen Angaben Angst vor einer Rückkehr dorthin. Er fürchte um seine Sicherheit, sagte Luai Abu Ridi am Montag vor Journalisten nach seiner Ankunft an Israels internationalem Flughafen Ben Gurion. Er wisse nicht, wie schwierig es für ihn sein werde, "überhaupt dorthin zu gelangen", und forderte den Schutz der USA.
Fremdenfeindlicher Protest im südafrikanischen Durban während Regionalgipfels
In Südafrika haben erneut hunderte Menschen gegen irreguläre Migranten im Land protestiert. Am Montag beteiligten sich rund 300 Teilnehmer an dem fremdenfeindlichen Protest während eines Treffens der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) in der Küstenstadt Durban. Die Protestanführerin Jacinta Ngobese-Zuma forderte die dort versammelten Staats- und Regierungschefs auf, "ihre Leute zurückzuholen, die sich illegal in Südafrika aufhalten".
Vor Wahlen: Gericht in Russland bestätigt Ausschluss von Anti-Kriegs-Partei Jabloko
Die russische Anti-Kriegs-Partei Jabloko darf wie erwartet nicht bei den Parlamentswahlen im September antreten. Der Oberste Gericht in Moskau bestätigte nach Parteiangaben am Montag den Ausschluss von den Wahlen. Bei einer Versammlung von Jabloko-Anhängern vor dem Gerichtsgebäude wurden nach Parteiangaben rund 60 Menschen festgenommen. Ein anderes Gericht verurteilte derweil den Jabloko-Politiker Lew Schlosberg zu mehr als elf Jahren Haft.
Missbrauchsurteil: Trump scheitert mit Einspruch gegen Entschädigungszahlung
US-Präsident Donald Trump ist mit seinem Einspruch gegen eine Entschädigungszahlung wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung in letzter Instanz gescheitert. Der Oberste Gerichtshof der USA wies Trumps Rechtsmittel am Montag ab. Das Urteil zu einer Zahlung in Höhe von 5,6 Millionen Dollar (4,83 Millionen Euro) an die frühere Journalistin E. Jean Carroll ist damit rechtskräftig.
Leichte Entspannung in Brandgebiet Hohes Venn - Dienstag droht aber starker Wind
Regen und eine günstige Windsituation haben die Situation im Brandgebiet im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn am Montag etwas beruhigt. Entwarnung für den teilweise evakuierten deutschen Eifelort Monschau gab es aber noch nicht, wie Bürgermeisterin Carmen Krämer (parteilos) sagte. "Der Regen hat zwar ein bisschen gut getan, aber der hat natürlich nicht das Feuer gelöscht."
Bayern: 17-Jähriger stirbt nach Sprung in Main-Donau-Kanal
In Bayern ist ein 17-Jähriger nach einem Sprung von einer Straßenbrücke in den Main-Donau-Kanal ums Leben gekommen. Der Jugendliche versank nach dem Aufprall auf der Wasseroberfläche und ging unter, wie die Polizei in Regensburg am Montag mitteilte. Das Vorfall ereignete sich am Samstag bei Freystadt in der Oberpfalz.
Weltkriegsbombe in Sachsen entschärft: 3800 Einwohner vorübergehend evakuiert
Bei Heidenau in Sachsen ist am Montag eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entfernten und sprengten den Zünder der 250 Kilogramm schweren sowjetischen Fliegerbombe, wie die Polizei in Dresden mitteilte. Etwa 3800 Menschen mussten dafür vorübergehend ihre Häuser verlassen. Der Blindgänger war am Sonntag in der Elbe entdeckt worden.
Lotto-Jackpot endlich geknackt: 50 Millionen Euro gehen nach Thüringen
Der Jackpot im Lotto ist nach Wochen geknackt worden. Die Gewinnsumme von 50 Millionen Euro geht an einen Glückspilz in Thüringen, wie die Thüringer Staatslotterie am Montag in Suhl mitteilte. Mit einem Spieleinsatz von 5,30 Euro tippte am vergangenen Samstag ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin als einziger beziehungsweise einzige in ganz Deutschland die sechs Richtigen plus Superzahl.
Niedersachsen: Volltrunkener Lastwagenfahrer verliert 22 Tonnen Melonen
Ein volltrunkener Lastwagenfahrer hat in Niedersachsen bei einem von ihm verursachten Unfall 22 Tonnen Melonen verloren. Die Früchte landeten am Sonntag in der Gemeinde Wiefelstede im Ammerland auf der Fahrbahn, wie die Polizei in Oldenburg am Montag mitteilte.
Zahl der Inlandsreisen 2025 auf neuem Rekord - Zahl der Auslandreisen gesunken
Die Zahl der mehrtägigen Inlandsreisen hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht: Sie stieg um 3,9 Prozent auf 169 Millionen Reisen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Zahl der Auslandsreisen nahm dagegen im Vorjahresvergleich deutlich ab - um 8,3 Prozent auf 105 Millionen Reisen. Beliebteste Ziele sind seit Jahren Italien, Österreich, Spanien, Frankreich und die Niederlande.
Brand im Hohen Venn: Evakierung von Teilen von Monschau angeordnet
Wegen des sich ausbreitenden Brands im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn wird ein Teil des nahegelegenen Eifel-Ortes Monschau evakuiert. Die Einsatzleitung der nordrhein-westfälischen Stadt ordnete am Sonntagabend die sofortige Evakuierung der Straßenzüge Ruitzhof und Geisberg an, wie auf der Website der Stadtverwaltung mitgeteilt wurde. Die Betroffenen wurden demnach unter anderem über die Nina-Warn-App informiert. Sie wurden gebeten, "den Bereich selbstständig zu verlassen".
Feuer im Hohen Venn in Belgien nur noch 25 Kilometer von deutscher Grenze entfernt
Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Grenze zu Deutschland kämpfen Feuerwehrleute, Löschflugzeuge und Landwirte weiter gegen den größten Waldbrand in der jüngeren Geschichte Belgiens. "Wenn wir das Feuer nicht eingrenzen können, könnte es Deutschland erreichen, wir sind nur noch 25 Kilometer von der Grenze entfernt", sagte der örtliche Feuerwehrchef Luc Burette am Sonntagnachmittag.
Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien
Durch Waldbrände in Griechenland und Spanien sind am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen. Auf der griechischen Insel Salamis nahe Athen wurden in der Nähe des Strands zwei Leichen geborgen, wie ein Feuerwehrsprecher am Sonntag sagte. Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht. In der nordostspanischen Region Aragón starb ein Soldat bei der Bekämpfung eines Waldbrands.
Soldat stirbt im Kampf gegen Waldbrand in Nordspanien
Im Nordosten Spaniens ist ein Soldat bei der Bekämpfung eines Waldbrands ums Leben gekommen. Regionalpräsident Jorge Azcón erklärte am Sonntag im Onlinedienst X seine "aufrichtige Anteilnahme" angesichts des Todes des Soldaten, der im Kampf gegen den Brand in der Region Aragón im Einsatz war. Örtlichen Medien zufolge hatte sich sein Fahrzeug überschlagen. An den Löscharbeiten sind hunderte Einsatzkräfte beteiligt.
Zwei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis
Bei Waldbränden auf der griechischen Insel Salamis nahe Athen sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nahe dem Strand Peristeria im Süden der Insel seien zwei Leichen geborgen worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Nahezu zeitgleich waren zuvor zwei Waldbrände in der Nähe beliebter Badestellen im Süden und Osten der Insel ausgebrochen, wie Feuerwehrsprecher Giannis Artopios dem Fernsehsender ERT schilderte.