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15-Jähriger fährt Polizei davon - wiederholt mit gestohlenen Autos erwischt
Ein berauschter 15-Jähriger ist in Dortmund innerhalb weniger Tage zweimal mit gestohlenen Autos erwischt worden. Am Mittwoch beschädigte der Jugendliche beim Rangieren eines gestohlenen Kastenwagens ein geparktes Auto und flüchtete anschließend vor der Polizei, wie die Beamten in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mitteilten. Er ignorierte dabei die Anhaltesignale der Polizei und überfuhr mehrere rote Ampeln.
Brennende Mülltonne durch Asche - Verursacher muss Feuerwehreinsatz zahlen
Wer Asche in eine Biomülltonne füllt, muss einer Gerichtsentscheidung aus Hessen zufolge einen darauf folgenden Feuerwehreinsatz bezahlen. Die Erhebung der Gebühr sei rechtmäßig gewesen, teilte das Verwaltungsgericht Gießen am Donnerstag mit. Der Kläger habe den Brand durch sein Verhalten grob fahrlässig verursacht. Er scheiterte mit seiner Klage gegen die Gemeinde. (Az.: 2 K 1652/22.GI)
17-Jähriger in Nordrhein-Westfalen getötet - gleichaltrige Jugendliche festgenommen
In Nordrhein-Westfalen ist ein 17-Jähriger schwer verletzt auf offener Straße gefunden worden und schließlich gestorben. Eine 17-Jährige sei daraufhin an ihrer Wohnanschrift in Castrop-Rauxel festgenommen worden, teilten die Polizei in Recklinghausen und die Staatsanwaltschaft Dortmund am Donnerstag mit. Sie habe eine Notwehrlage geschildert. Die genauen Abläufe seien noch unklar, hieß es.
Fahndung nach Kopf von Schadsoftwaregruppe "Black Basta" - Durchsuchungen in Ukraine
Ermittler aus Deutschland und anderen europäischen Staaten fahnden mit einem Haftbefehl nach dem mutmaßlichen Kopf der Schadsoftwaregruppe "Black Basta". Der Mann aus Russland soll die Gruppe gegründet und geleitet haben, wie das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilten. In der Ukraine gab es in dem Zusammenhang zwei Durchsuchungen.
Tötung von 16-Jähriger durch Stoß gegen Zug: Unterbringung in Psychiatrie angestrebt
Nach der Tötung einer 16-Jährigen am Bahnhof von Friedland in Niedersachsen strebt die Staatsanwaltschaft die dauerhafte Unterbringung des Tatverdächtigen in der Psychiatrie an. Eine Antragsschrift wegen Totschlags wurde am Landgericht Göttingen eingereicht, wie die Anklagebehörde am Donnerstag mitteilte. Dem 31-Jährigen wird zur Last gelegt, die Jugendliche im Zustand der Schuldunfähigkeit am 11. August 2025 gegen einen fahrenden Güterzug geschubst zu haben.
Neugeborenes aus Fenster geworfen: Totschlagsurteil gegen Mutter rechtskräftig
Die Verurteilung einer Frau, die ihr neugeborenes Baby in Baden-Württemberg direkt nach der Geburt aus dem Fenster warf und dadurch tötete, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revisionen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage, wie das Landgericht Heilbronn am Mittwochabend mitteilte. Die Revision der Angeklagten war bereits im Juli 2025 verworfen worden.
Unbekannte köpfen Schwan an See in Bremen
Unbekannte haben an einem See in Bremen einen Schwan geköpft. Der Kopf war mitsamt Hals abgetrennt, wie die Polizei am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte. Demnach machte eine Spaziergängerin am Mittwochnachmittag den Fund. Das Tier lag nahe am Ufer des Werdersees auf der Seite der Werderinsel in einem Grünstreifen.
Trickbetrüger erbeuten von Ehepaar aus Hessen etwa 150.000 Euro
Trickbetrüger haben von einem Ehepaar aus Hessen Gold und Münzen im Wert von rund 150.000 Euro erbeutet. Der Betrug zog sich über zwei Tage, wie die Polizei Offenbach am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde das Paar aus dem Raum Hanau am Dienstag von einem Unbekannten angerufen, der sich als Polizist ausgab.
Ein echter Impulsgeber – AGFA HealthCare präsentiert Bildgebungsinnovationen auf der ECR 2026
In Wien bietet Enterprise Imaging den „Clinician-First"-Ansatz, der Radiologen in ihrem Arbeitsfluss hält, den Menschen hinter der Innovation in den Mittelpunkt rückt und sie befähigt, komfortabel mit ihrer Technologie zu arbeiten.
Iranischer Außenminister: Keine Hinrichtungen durch Erhängen "heute oder morgen"
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat eine Aussetzung der Hinrichtungen im Iran für Mittwoch und Donnerstag bekannt gegeben. Es werde "weder heute noch morgen" Hinrichtungen durch Erhängen geben, sagte Araghtschi am Mittwoch in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. Er betonte zudem, Teheran habe "nach drei Tagen von terroristischen Operationen", die von Israel inszeniert worden seien, die "volle Kontrolle" über die Lage im Iran.
Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana erhalten 10.000 Schweizer Franken
Die Opfer der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana sollen eine staatliche Soforthilfe in Höhe von jeweils 10.000 Schweizer Franken (etwa 10.740 Euro) erhalten. Der Pauschalbetrag werde für jedes Opfer gezahlt, das wegen seiner Verletzungen im Krankenhaus behandelt oder ums Leben gekommen seien, teilten die Behörden des Kantons Wallis am Mittwoch mit.
Pentagon-Leak: FBI durchsucht Wohnung von "Washington Post"-Journalistin
Wegen einer undichten Stelle im Pentagon hat die US-Bundespolizei FBI die Wohnung einer Journalistin durchsucht. US-Justizministerin Pam Bondi schrieb im Onlinedienst X, die Mitarbeiterin der "Washington Post" habe "illegal geleakte Informationen von einem Vertragsmitarbeiter des Pentagon erhalten und darüber berichtet". Der verdächtige Pentagon-Mitarbeiter sitze "derzeit hinter Gittern", erklärte Bondi. Er habe mit der Weitergabe geheimer Informationen die Sicherheit der USA aufs Spiel gesetzt.
Anlagebetrug: 84-Jährige aus Sachsen-Anhalt verliert rund halbe Million Euro
Eine 84-Jährige aus Sachsen-Anhalt hat rund eine halbe Million Euro an Anlagebetrüger verloren. Die Frau habe nach eigenen Angaben im September 2025 auf eine vermeintliche Anzeige mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagiert, in der eine Anlageinvestition in Höhe von 250 Euro beworben worden sei, teilte die Polizei in Stendal am Donnerstag mit. Sie füllte dann ein Onlineformular aus.
29-Jähriger verletzt in Ulm zwei Männer mit Messer - Angreifer niedergeschossen
Ein 29-Jähriger hat in einem Elektronikgeschäft in Ulm mutmaßlich zwei Männer mit einem Messer verletzt und ist anschließend von der Polizei niedergeschossen worden. Ein 25-Jähriger wurde bei dem Angriff am Mittwoch lebensgefährlich verletzt, ein 22-Jähriger erlitt leichte Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Ulm sowie das baden-württembergische Landeskriminalamt mitteilten. Der 25-Jährige schwebte demnach in Lebensgefahr.
Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
Nach einer Brandstiftung an einer Synagoge in Gießen ist der Verdächtige vorläufig in einer Psychiatrie untergebracht worden. Ermittlungen hätten "Hinweise auf eine psychische Erkrankung" des Manns ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in der hessischen Stadt mit. Noch untersucht werde, ob "dem Tatgeschehen eine gezielte politische Motivation zugrunde lag".
Kind stirbt nach Narkose bei Zahnarzt - Bundesgerichtshof sieht möglichen Mord
Nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung in Hessen hat der Bundesgerichtshof eine neuerliche juristische Prüfung des Falls mit Blick auf eine womöglich vorliegenden Mord angeordnet. Es hob das vom Landgericht Frankfurt am Main 2024 gegen einen Narkosearzt verhängte Urteil am Mittwoch auf und verwies den Fall zu erneuten Verhandlung an dieses zurück. Der Arzt hatte massiv verunreinigte Narkosemittel eingesetzt. (Az. 2 StR 277/25)
Schlag gegen Cyberkriminalität: 70 Server von Plattform abgeschaltet
Ermittler haben zahlreiche Server eines mutmaßlichen Dienstleisters im Cybercrimebereich abgeschaltet. Die knapp 70 Server in Deutschland, auf denen der Anbieter RedVDS seine zentrale Infrastruktur und mehr als 650 virtuelle Server betrieb, wurden am Dienstag beschlagnahmt, wie das Brandenburger Polizeipräsidium in Potsdam und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Mittwoch gemeinsam mitteilten. In Frankfurt ist die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität angesiedelt.
Bankangestellte sollen fast eineinhalb Millionen Euro von Konten abgebucht haben
In Hamburg sollen vier Bankangestellte heimlich fast eineinhalb Millionen Euro von Kundenkonten abgebucht und an Briefkastenfirmen ins Ausland transferiert haben. Die Polizei rückte nach Angaben vom Mittwoch zu Wohnungsdurchsuchungen bei den Beschuldigten im Alter zwischen 25 und 41 Jahren an und stellte Beweismittel sicher. Die Ermittlungen dauerten demnach an, alle vier Verdächtigen blieben auf freiem Fuß.
Frau in Baden-Württemberg getötet - 46-jähriges Familienmitglied festgenommen
In Baden-Württemberg ist eine 58-Jährige Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Die Frau wurde am frühen Dienstagmorgen mit schweren Verletzungen auf offener Straße in Schöntal gefunden, wie die Polizei am Mittwoch in Heilbronn mitteilte. Trotz medizinischer Notversorgung starb sie noch vor Ort.
Deutschland überprüft Handelsbeziehungen zu Iran - Reaktion auf US-Zölle
Angesichts der von den USA angekündigten Strafzölle gegen Handelspartner des Iran will die Bundesregierung die deutschen Handelsbeziehungen zu der islamischen Republik überprüfen. Geprüft werde, "welche Form von Gütern dabei betroffen" seien, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch in Berlin. "Gleichzeitig findet diese Prüfung auch statt unter der Frage, inwieweit wir selbst durch wachsende Sanktionsmaßnahmen den Druck erhöhen können."
Thüringen: Bewährungsstrafe für Mutter wegen Tötung von neugeborenem Baby
Das Landgericht Erfurt hat eine Mutter wegen der Tötung ihres neugeborenen Babys zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Schuldig gesprochen wurde sie wegen Totschlag, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch in der thüringischen Landeshauptstadt mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass die heute 38-Jährige ihr Kind im Oktober 2023 in einer mit Wasser gefüllten Badewanne zur Welt brachte.
Tödlich verlaufene Auseinandersetzung: Geldstrafe für Mann in Thüringen
Das Landgericht Erfurt hat einen 37-Jährigen wegen einer tödlich verlaufenen Auseinandersetzung zu einer Geldstrafe von 8000 Euro verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Körperverletzung, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Angeklagt war der Mann ursprünglich wegen Totschlags. Von diesem Vorwurf sprach das Gericht ihn jedoch frei.
Deutschland will Beziehungen zu Syrien ausbauen - Besuch von al-Scharaa erwartet
Trotz anhaltender Sorgen über die Lage der Menschenrechte in Syrien will die Bundesregierung ihre Beziehungen zur dortigen Regierung vertiefen. Die Bundesregierung sei "offen für eine Vertiefung und einen Neustart mit der neuen syrischen Regierung", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch in Berlin. Noch nicht bestätigen wollte er Berichte, wonach Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa kommende Woche zu einem Besuch nach Berlin kommt.
Vorwürfe der sexuellen Gewalt: Julio Iglesias bekommt Unterstützung von Weggefährten
Nach Vorwürfen der sexuellen Gewalt von zwei früheren weiblichen Angestellten hat der spanische Sänger Julio Iglesias Unterstützung von Weggefährten erhalten. Der mit Iglesias befreundete Chef der konsevativen spanischen Volkspartei (PP), Alberto Núñez Feijóo, sagte am Mittwoch dem Sender Telecinco, er sei "sehr, sehr, sehr überrascht" über die Anschuldigungen.
Großrazzia gegen Schwarzarbeit in Nagelstudios in fünf Bundesländern
Mit einer Großrazzia in fünf Bundesländern sind die Behörden am Mittwoch gegen Schwarzarbeit in Nagelstudios vorgegangen. Mehr als 1000 Einsatzkräfte durchsuchten 49 Wohn- und Geschäftsräume, wie die mit dem Fall befassten Ermittlungsbehörden, darunter die Bundespolizei in Sankt Augustin und die Staatsanwaltschaft in Düssesdorf, mitteilten. Der Großeinsatz in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen dauerte zunächst an.
"Every cent you take": Sting und Ex-Police-Bandkollegen streiten sich um Tantiemen
Der britische Sänger Sting und seine früheren Bandkollegen streiten sich vor Gericht um Tantiemen für Songs ihrer früheren Band The Police. Vor dem Londoner High Court wird seit Mittwoch über eine Klage von Gitarrist Andy Summers und Schlagzeuger Stewart Copeland gegen Sting verhandelt. Sie fordern eine Zahlung von zwei Millionen Dollar (1,72 Millionen Euro), dabei geht es um Einnahmen aus der Verwertung von Police-Songs in Streaming-Diensten.
Bayerisches Justizopfer Manfred Genditzki bekommt 1,3 Millionen Euro
Der Freistaat Bayern hat sich im Fall des mehr als dreizehn Jahre unschuldig im Gefängnis sitzenden Justizopfers Manfred Genditzki mit dem Betroffenen auf eine Millionenentschädigung geeinigt. Genditzki erhalte unter Berücksichtigung von bereits geleisteten Zahlungen 1,31 Millionen Euro, teilte das bayerische Justizministerium am Mittwoch mit. Dies sei das Ergebnis eines Vergleichs, der mit dem früheren Hausmeister geschlossen wurde.
Ehepaar kauft Bücher für über hunderttausend Euro: Jahrelanger Betrug in Brandenburg
Mit angeblich hochwertigen Büchern haben Betrüger ein Ehepaar aus Brandenburg um mehr als hunderttausend Euro gebracht. Über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren verkauften die Unbekannten dem Paar aus Rheinsberg immer wieder Sammelbücher über Buchklubs, wie die Polizei am Mittwoch in Neuruppin mitteilte. Deren Wert sollte angeblich mit der Zeit steigen.
Betrüger erbeuten von 61-Jähriger in München mindestens hunderttausend Euro
Betrüger haben von einer 61-Jährigen aus München Gold und Schmuck im Wert von mindestens hunderttausend Euro erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche des Schockanrufs herein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach rief ein Unbekannter am Dienstag bei der Frau an und gab sich als Arzt aus.
Vorwurf des Stimmenkaufs: Durchsuchung bei Ex-Regierungschefin Timoschenko wegen Korruptionsverdachts
Die ukrainische Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko steht wegen des Vorwurfs des Stimmenkaufs unter Korruptionsverdacht. Ermittler des Antikorruptionsbüros (Nabu) hätten die ganze Nacht lang das Büro ihrer Partei Batkiwschtschina (auf Deutsch: Vaterland) in Kiew durchsucht, teilte Timoschenko am Mittwoch im Onlinenetzwerk Facebook mit. Den Korruptionsverdacht wegen angeblichen Stimmenkaufs von Abgeordneten wies die frühere Regierungschefin "kategorisch" als "absurd" zurück. Die Razzia bezeichnete sie als "PR-Gag" und "politisch motivierten Angriff".
Prozess wegen Tötung von sächsischem Polizisten in Brandenburg begonnen
Rund ein Jahr nach dem Tod eines sächsischen Polizisten im brandenburgischen Lauchhammer hat am Landgericht Cottbus der Mordprozess gegen den Tatverdächtigen begonnen. Am Mittwoch wurde zunächst die Anklage gegen den zur Tatzeit 37-Jährigen verlesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Tod beim Schwimmen: Spaziergänger bergen in Schleswig-Holstein Leiche aus Ostsee
Spaziergänger haben in Schleswig-Holstein einen toten 35-Jährigen aus der Ostsee geborgen. Die Passanten entdeckten die Leiche am Dienstag direkt an der Wasserkante in Kellenhusen und zogen sie aus dem eiskalten Wasser, wie die Polizei in Lübeck am Mittwoch mitteilte. Der Mann war demnach mit einer Badehose und einer Schwimmbrille bekleidet.