Letzte Nachrichten
Politik
Malta wählt neues Parlament - Regierungschef hofft auf weitere Amtszeit
Im EU-Mitgliedsland Malta wird am Samstag ein neues Parlament gewählt. Die Wahl könnte den Weg für eine vierte Legislaturperiode in Folge für die regierende Labour-Partei ebnen. Umfragen deuten auf einen Sieg von Regierungschef Robert Abela hin. Abela hatte die vorgezogene Parlamentswahl im April angesetzt und erklärt, seine Regierung benötige angesichts der weltweiten Krisen ein neues Mandat.
Politik
FDP-Parteitag wählt neue Spitze - Kubicki soll Parteichef werden
Mit einer personellen Neuaufstellung will die FDP auf ihrem Bundesparteitag am Samstag in Berlin aus der Krise kommen (10.00 Uhr). Für den Parteivorsitz kandidiert der 74 Jahre alte bisherige FDP-Vize Wolfgang Kubicki. Er will den erst vor einem Jahr zum FDP-Chef gewählten Christian Dürr ablösen, der nach den Niederlagen seiner Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vorzeitig abtritt. Kubicki sieht es als seine vordringlichste Aufgabe, die FDP bei der nächsten Wahl zurück in den Bundestag zu führen.
Politik
Warten auf Iran-Durchbruch: Trump besteht auf Einhaltung "roter Linien"
Bei den Verhandlungen über eine Verlängerung des Waffenstillstands im Iran-Krieg lässt der entscheidende Durchbruch weiter auf sich warten: Nachdem US-Präsident Donald Trump am Freitag zunächst Hoffnungen auf eine Einigung gemacht hatte, hieß es später nach einer Krisensitzung aus dem Weißen Haus, der Präsident bestehe auf die Einhaltung seiner "roten Linien". Die Führung in Teheran erklärte ihrerseits, es gebe noch "keine abschließende Vereinbarung".
Politik
Richter: Trumps Name muss von Kennedy Center weichen - Präsident wirft wütend hin
Heftige Justizklatsche für US-Präsident Donald Trump: Sein Name muss auf Geheiß der Justiz vom renommierten Kennedy Center in Washington verschwinden. Eine von Trump vorgenommene Hinzufügung seines Namens sei rechtswidrig, nur der US-Kongress habe das Recht zur Umbenennung, erklärte am Freitag ein Bundesrichter. Der Präsident reagierte empört und kündigte seinen kompletten Rückzug aus der seiner Meinung nach "sterbenden" Institution an.
Politik
Teheran startet Vorbereitungen für verschobenes Staatsbegräbnis für Chamenei
Drei Monate nach der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei am ersten Tag des Krieges haben die Behörden im Iran mit den Vorbereitungen für das zunächst verschobene Staatsbegräbnis begonnen. Es solle ein "grandioses" Ereignis im Beisein eines "großen Publikums" werden, kündigte am Freitag im staatlichen Fernsehen der Chef des für die Organisation zuständigen Islamischen Koordinierungsrates, Mohsen Mahmoudi, an. Ein Datum für das Staatsbegräbnis stehe aber noch nicht fest.
Wirtschaft
Bericht: Produzierte Windstrom-Menge stagniert trotz massiven Windrad-Ausbaus
Die Menge des aus Wind produzierten Stroms in Deutschland hat sich einem Bericht zufolge trotz eines massiven Ausbaus von Windrädern kaum erhöht. Von 2020 bis 2025 sei zwar die Leistung um insgesamt 14 Gigawatt erhöht worden, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Zahlen des RWI Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung. Die Windstrom-Erzeugung habe aber mit 106 Terawattstunden im vergangenen Jahr nur unwesentlich über jener von fünf Jahren zuvor gelegen.
Sport
Erkämpfter Erfolg gegen Halys: Zverev in Paris auf Kurs
Alexander Zverev hat nach turbulenten Tagen in Paris mit einiger Mühe den nächsten Schritt seiner Titelmission geschafft. Der 29 Jahre alte Hamburger, der an der Seine zum heißesten Kandidaten auf den großen Coup aufgestiegen ist, erreichte mit einem 6:4, 6:3, 5:7, 6:2-Erfolg gegen den französischen Außenseiter Quentin Halys zum neunten Mal in Folge das Achtelfinale beim Höhepunkt der Sandplatzsaison.
Politik
Weißes Haus: Trump will nur bei Einhaltung seiner "roten Linien" Iran-Abkommen schließen
US-Präsident Donald Trump will nach Angaben aus dem Weißen Haus nur bei der Erfüllung seiner Grundbedingungen ein Abkommen mit dem Iran schließen. Trump bestehe auf die Einhaltung "seiner roten Linien", erklärte ein Vertreter des Weißen Hauses am Freitag nach neuen Beratungen in Washington gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Eine der Grundbedingungen sei, dass der Iran "niemals eine Atomwaffe besitzen" dürfe.
Kultur
Deutscher Filmpreis geht an "In die Sonne schauen"
Das Filmdrama "In die Sonne schauen" ist bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Der Film von Regisseurin Mascha Schilinski erhielt bei der Gala am Freitagabend in Berlin die begehrte Lola. Die Auszeichnung gilt als die wichtigste deutsche Ehrung für Filmschaffende. Die Veranstaltung war aufgrund technischer Probleme zwischenzeitlich unterbrochen worden.
Politik
Richter: Trumps Name soll vom Kennedy Center in Washington entfernt werden
Das Trump Kennedy Center in Washington soll wie früher wieder Kennedy Center heißen: Ein US-Bundesrichter ordnete am Freitag an, Präsident Donald Trump müsse seinen Namen binnen zwei Wochen von der Fassade des einst renommierten Kulturzentrums entfernen lassen. Nur der US-Kongress habe das Recht zur Umbenennung, hieß es zur Begründung.
Politik
IAEA: Kasachstan bereit zur Übernahme von Uran aus dem Iran
Kasachstan hat sich nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bereit erklärt, die iranischen Bestände an hoch angereichertem Uran zu übernehmen. Falls es in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu einer Einigung komme, habe Kasachstan angeboten, das nahezu auf waffenfähiges Niveau angereicherte Uran zu lagern, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Freitag der "Financial Times". Grossi hatte sich in dieser Woche in Kasachstan mit Präsident Kassym-Schomart Tokajew getroffen.
Wissenswertes
Kinderschutz im Internet: G7-Konferenz in Paris einigt sich auf Abschlusserklärung
Die G7-Digitalminister haben sich bei einer Konferenz in Paris zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Onlinediensten auf gemeinsame Grundsätze geeinigt. Der Schutz von Minderjährigen im Internet sei jetzt "eine internationale Priorität", sagte die französische Staatssekretärin für Digitales, Anne Le Hénanff, am Freitag auf der Abschlusspressekonferenz. Zu den vereinbarten Grundsätzen zählen der Erklärung zufolge etwa eine Altersüberprüfung und der Kampf gegen illegale Inhalte.
Boulevard
USA: Festnahmen nach Protesten vor Abschiebezentrum
Nach Zusammenstößen vor einem US-Abschiebezentrum westlich von New York haben die Behörden mehrere Demonstranten festgenommen. US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin sprach am Freitag im Onlinedienst X von neun Festnahmen in der Stadt Newark im Bundesstaat New Jersey. In dem Abschiebezentrum der Einwanderungsbehörde ICE war es zu einem Hungerstreik und Arbeitsniederlegungen von Migranten gegen die Bedingungen in dem Lager gekommen.
Sport
Favoritensterben in Paris: Djokovic scheitert an Fonseca
Der nächste Titelkandidat ist gestürzt - auch Novak Djokovic hat es bei den French Open erwischt: Der Grand-Slam-Rekordchampion ist am Tag nach dem spektakulären Aus von Jannik Sinner trotz großen Kampfes an Supertalent Joao Fonseca gescheitert. In Djokovic, der bislang dreimal an der Seine triumphieren konnte, fällt damit der nächste prominente Kontrahent für Alexander Zverev im Kampf um den Titel weg. Aus den Top-5 der Weltrangliste ist nur noch der Hamburger im Rennen.
Politik
Kritik an Moskau nach Drohnen-Einschlag - Putin: Herkunft der Drohne unklar
Nach dem Einschlag einer Drohne in ein Wohnhaus in Rumänien haben die Nato und die EU-Staaten ihrem Verbündeten Bukarest ihre Unterstützung zugesichert. Die Nato sei bereit, "jeden Zentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen", erklärte Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Freitag auf X. Rumänien machte vollumfänglich Moskau für den Vorfall verantwortlich. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte indes, die Herkunft der Drohne sei noch unklar.
Politik
UNO: Mehr als sieben Millionen Menschen im Südsudan benötigen sofortige Lebensmittelhilfen
Etwa die Hälfte der Bevölkerung im Südsudan ist der UNO zufolge auf sofortige Nahrungsmittelhilfen angewiesen. 7,2 Millionen Menschen in dem Land benötigen "dringend Nahrungsmittelhilfen", erklärte die beim Welternährungsprogramm (WFP) für den Südsudan zuständige Direktorin Mutinta Chimuka am Freitag. "Die Situation ist kritisch und erfordert sofortige Aufmerksamkeit, um Menschenleben zu retten", fügte sie hinzu.
Sport
Mutige Korpatsch scheidet in Paris aus
Mutiger Auftritt reicht nicht: Tamara Korpatsch hat bei den French Open den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Die Hamburgerin unterlag in der dritten Runde der favorisierten Ukrainerin Elina Switolina am Freitag in Paris mit 2:6, 3:6.
Sport
Giro: Kuss gewinnt Königsetappe - Vingegaard vor Gesamtsieg
Der amerikanische Radprofi Sepp Kuss hat die Königsetappe beim 109. Giro d'Italia gewonnen und damit eine große persönliche Sammlung komplettiert. Der 31-Jährige, beim Team Visma-Lease a Bike Helfer des Top-Favoriten Jonas Vingegaard, entschied am Freitag das 19. Teilstück für sich. Nach schwierigen 151 km mit Start in Feltre und Bergankunft in Alleghe kam er 13 Sekunden vor dem Kanadier Derek Gee-West (Lidl-Trek) ins Ziel. Nach seinen Etappensiegen bei der Vuelta und bei der Tour de France feierte Kuss nun auch erstmals einen Tageserfolg beim Giro.
Boulevard
US-Richterin blockiert Milliardenfonds für Trump-Anhänger
Eine US-Bundesrichterin hat vorerst einen geplanten Milliardenfonds blockiert, aus dem Anhänger von US-Präsident Donald Trump Entschädigungen für angebliche Justizfehler unter der demokratischen Vorgängerregierung erhalten sollen. Die Richterin Leonie Brinkema vom östlichen Bezirksgericht in Virginia wies die Regierung an, weder Geld in den Fonds einzuzahlen noch Mittel "unwiderruflich auszuschütten". Die oppositionellen Demokraten sprechen von einem "Schmiergeldfonds", aber auch im Regierungslager gibt es Widerstand.
Wissenswertes
Nach Sturz: Frühere dänische Königin Margrethe hat Klinik wieder verlassen
Am Montag war die frühere dänische Königin Margrethe wegen eines Sturzes ins Krankenhaus eingeliefert worden - nun hat die 86-Jährige die Klinik wieder verlassen. Margrethe sei am Mittag entlassen worden und befinde sich auf dem Heimweg ins Schloss Fredensborg vor den Toren der Hauptstadt Kopenhagen, teilte der Palast am Freitag mit. Ihr gehe es "gut", sie müsse sich aber weiter schonen.
Sport
"Langfristig": Ilzer verlängert vorzeitig in Hoffenheim
Die TSG Hoffenheim kann auch über die kommende Saison hinaus auf Erfolgstrainer Christian Ilzer (48) setzen. Der Österreicher verlängerte seinen Vertrag "langfristig", das teilte der Klub am Freitag mit, ohne die genaue Laufzeit zu nennen. Der ursprüngliche Vertrag beim Europa-League-Teilnehmer der kommenden Saison war noch bis Sommer 2027 gültig.
Boulevard
Topmanager von Autobauer VW scheitern mit Schadenersatzklagen gegen Konzern
Zwei Topmanager des Automobilkonzerns Volkswagen sind vor dem niedersächsischen Landesarbeitsgericht in zweiter Instanz mit Schadenersatzklagen gegen ihren Arbeitgeber gescheitert. Das Gericht in Hannover wies die von den beiden Führungskräften eingelegten Berufungen nach eigenen Angaben vom Freitag ab. Die Manager hatten demnach argumentiert, nach internen Hinweisen auf Regelverstöße vom Konzern benachteiligt worden zu sein.
Kultur
Nach Kontroverse um Berlinale-Chefin Tuttle: Weimer sieht Wogen "sehr geglättet"
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sieht nach der Kontroverse um Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle keine Spannungen mehr zwischen Politik und Filmbranche. "Die Wogen haben sich sehr geglättet", sagte Weimer am Freitag dem Bayerischen Rundfunk. "Ich stehe mit Tricia Tuttle in einem guten Austausch. Die Planungen für die nächste Berlinale sind angelaufen."
Politik
Rund 200 Aktivisten dringen auf Kraftwerksgelände in Gelsenkirchen ein
Rund 200 Aktivisten sind am Freitag auf das Gelände des Kraftwerks Scholven in Gelsenkirchen eingedrungen. Wie die örtliche Polizei mitteilte, steht die Aktion offenbar in Verbindung mit dem Aktionstag des Klimacamps in Hamm. Eine Polizeisprecherin beschrieb die Lage vor Ort als "ruhig". Die Aktivisten hielten sich demnach auf dem Gelände auf und saßen dort teils auf dem Boden. Der Einsatz dauerte zunächst an.
Boulevard
Trotz antisemitischer Äußerungen: Kanye West darf in den Niederlanden auftreten
Trotz antisemitischer Äußerungen darf der umstrittene US-Rapper Kanye West im Juni auf zwei Konzerten im niederländischen Arnheim auftreten. Der Minister für Asyl und Migration, Bart van den Brink, erklärte am Freitag, für ein Einreiseverbot müssten "klare Gründe" vorliegen. Solche Gründe seien "in den vorgenommenen Analysen" aber nicht gefunden worden.
Kultur
Udo Lindenberg in Krankenhaus behandelt - 80-jähriger Künstler gibt Entwarnung
Kurz nach seinem 80. Geburtstag muss sich Musiker Udo Lindenberg wegen einer Magenschleimhautentzündung in einem Krankenhaus behandeln lassen. Er lasse sich "gerade mal wieder von den Doktoren meine lästige Gastritis verscheuchen, die schaut ja leider ab und zu vorbei", teilte der Künstler am Freitag in einem von seinem Management verbreiteten Statement mit. Zuvor hatten Berichte über den Klinikaufenthalt für Aufsehen gesorgt.
Politik
Geldsegen für Ungarn: Brüssel und Budapest einigen sich auf Freigabe eingefrorener EU-Milliarden
Geldsegen für die neue ungarische Regierung: Rund drei Wochen nach dem Regierungswechsel in Budapest hat die EU die Freigabe von 16,4 Milliarden Euro eingefrorener Finanzmittel für das Land angekündigt. Das Geld werde aufgrund der in kurzer Zeit erzielten "großen Fortschritte" bei wichtigen Reformen freigegeben, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag in Brüssel. Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar sprach von einem "historischen Tag für Ungarn".
Boulevard
Israelfeindlicher Vorfall auf Hamburger Straßenfest: Männer attackiert und verletzt
Bei einem mutmaßlich israelfeindlichen Vorfall auf einem Straßenfest in Hamburg sind zwei Männer von mehreren Unbekannten attackiert und verletzt worden. Einem 41-Jährigen wurde ins Gesicht geschlagen und sein 43-jähriger Begleiter zu Boden gestoßen, wie die Polizei in der Hansestadt am Freitag mitteilte.
Wirtschaft
Füllstand in deutschen Gasspeichern bei 31 Prozent
Deutschlands Gasspeicher sind aktuell zu fast einem Drittel gefüllt. Der Füllstand betrage 31 Prozent, sagte am Freitag eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin. Die Regierung erwartet demnach, dass die Füllstände bis Herbst weiter steigen werden - "die Einspeicherungen beginnen in der Regel erst im Mai und im Juni, zum Teil sogar erst im September".
Wirtschaft
Inflation schwächt sich voraussichtlich ab - Experten sehen Tankrabatt als Ursache
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Mai voraussichtlich wieder etwas langsamer gestiegen: Die Inflationsrate betrug im Vergleich zum Vorjahresmonat 2,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Vormonat April hatte sie angesichts stark steigender Energiepreise im Zuge des Iran-Kriegs noch 2,9 Prozent betragen. Experten führten den Rückgang im Mai auf den Tankrabatt zurück.
Politik
Reservistenverband begrüßt geplante Pflicht zu Wehrübungen
Der Präsident des Reservistenverbandes, Bastian Ernst, hat begrüßt, dass Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Reservisten künftig zu Übungen verpflichten will. Dies sei "dringend notwendig, um eine verlässliche Einsatzbereitschaft der Reserve sicherzustellen", sagte Ernst den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag. "Diese ist von zentraler Bedeutung für die nationale Sicherheit sowie die gesellschaftliche Resilienz Deutschlands." Kritisch äußerten sich hingegen Grüne und Linkspartei.
Politik
Nach Drohnen-Einschlag: Scharfe Kritik an Moskau - Unterstützung für Bukarest
Die Nato und die EU-Staaten haben ihrem Verbündeten Rumänien nach dem Einschlag einer russischen Drohne in ein Wohnhaus ihre Unterstützung zugesichert und Russlands Vorgehen scharf verurteilt. Die Nato sei bereit, "jeden Zentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen", erklärte Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Freitag im Onlinedienst X. Ähnlich äußerte sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Bukarest machte vollumfänglich Moskau für den Vorfall verantwortlich und erklärte Russlands Generalkonsul in Konstanza zur unerwünschten Person.