Klopp plant mit deutlich kleinerem Kader
Bundestrainer Jürgen Klopp plant nach seinem außergewöhnlichen XXL-Kader mit einem deutlich kleineren Aufgebot für die beiden Länderspiele im November. "Wir werden nicht zwei verschiedene Spiele mit zwei verschiedenen Mannschaften machen", sagte Klopp nach dem 0:0 in Thessaloniki gegen Griechenland mit Blick auf die Partien in Serbien (13. November) und drei Tage später gegen die Niederlande.
Klopp setzt dabei auf den Lerneffekt bei seinen Spielern. "Wenn die Spieler demnächst kommen, wird die DFB-Fußballfestplatte nicht komplett leer sein. Wir werden nicht bei Null anfangen", sagte der 59-Jährige, der für die vier ersten Spiele seiner Amtszeit ursprünglich 44 Profis nominiert hatte: "Wir haben jetzt viele Alternativen auf verschiedenen Positionen. So kann man eine Fußball-Idee weiterentwickeln."
Auf das Personal für die abschließenden beiden Spiele in der Vorrunde der Nations League legte sich der Bundestrainer noch nicht fest. "Diese Spieler plus die U21-Spieler ist ein Pool, mit dem wir in die Zukunft gehen. Aber die Tür ist offen für jeden. Sperrangelweit", betonte Klopp.
L. Araujo--JDB