Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
Im Streit um die Berliner Linken-Abgeordnete Vanessa Emde ist eine weitere Kontroverse aufgetaucht: Der Neuköllner Bürgermeisterkandidat der Partei Die Linke, Ahmed Abed, hat den als Terrorsympathisant bekannten Ibrahim Ibrahim vor Gericht vertreten. Währenddessen haben SPD, Grüne und die Linke in Berlin die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Landesregierung aufgenommen.
Im Berliner Politikbetrieb ist eine neue Kontroverse um die Partei Die Linke aufgekommen. Wie bekannt wurde, hat der Neuköllner Bürgermeisterkandidat Ahmed Abed den als Terrorsympathisant geltenden Ibrahim Ibrahim vor dem Berliner Verwaltungsgericht vertreten. Dies geschah zweimal, wie aus Berichten hervorgeht.
Die Enthüllungen fallen in eine Phase intensiver politischer Spannungen innerhalb der Linken. Im Streit um die Abgeordnete Vanessa Emde hat die Berliner Landespartei ihr ein Ultimatum gestellt. Die Darstellung, dass Abed den rechtsradikalen Aktivisten Ibrahim Ibrahim juristisch unterstützt hat, verschärft die Debatte über die Ausrichtung und die Personalie der Partei.
Gleichzeitig laufen auf Landesebene Gespräche zur Bildung einer neuen Regierung. SPD, Grüne und Die Linke haben in Berlin Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Diese werden von einer Dachgruppe sowie vierzehn Facharbeitsgruppen geführt. Die Berichterstattung über diese Entwicklungen zur Regierungsbildung erfolgt parallel zu den internen Auseinandersetzungen der Linken.
A.S. Leite--JDB